Die Lebensdauer von LEDs ist einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf einer LED-Lampe. Angesichts der höheren Anschaffungskosten legen viele Menschen Wert auf langlebige Lampen für ihr Zuhause. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass die Lebensdauer garantiert werden kann. Wie bei den meisten Dingen hängt auch die Lebensdauer von LEDs von vielen Variablen ab. Es gibt daher kein Patentrezept, um ihre Lebensdauer zu garantieren. Es ist jedoch ratsam, die wichtigsten Faktoren zu untersuchen, die die Lebensdauer von LEDs beeinflussen, um fundierte Entscheidungen und Käufe treffen zu können.
Nutzungsabhängige Lebensdauer
Die meisten LED-Lampen und -Leuchten haben heute eine Lebensdauer von 25.000 Stunden oder mehr. In der Werbung wird diese zwar mit 10 Jahren angegeben, basiert aber auf einer täglichen Nutzung von drei Stunden. Wenn Sie Ihre Lampen also nur drei Stunden am Tag nutzen, ist das super, denn sie halten lange. Bei Küchenbeleuchtungen, insbesondere in den Wintermonaten, kann es jedoch vorkommen, dass Ihre Lampen morgens nur zwei Stunden und abends nur fünf Stunden brennen. Bei einer täglichen Nutzung von sieben Stunden halbiert sich die Lebensdauer von 10 Jahren praktisch auf fünf. Auch wenn es offensichtlich erscheint, kann Nutzung, insbesondere intensive Nutzung, die Lebensdauer Ihrer Lampe verkürzen. Daher ist es immer wichtig, diese Schätzungen der Lebensdauer von 10 bis 20 Jahren genauer zu betrachten.
LED-Platinen sind komplex
Die Leiterplatten herkömmlicher Glühlampen sind bei genauer Betrachtung relativ einfach. Ein typisches Beispielbild einer herkömmlichen Glühbirne zeigt in der Regel zwei Drähte, die mit einem Glühfaden verbunden sind. LED-Leiterplatten bestehen hingegen aus deutlich mehr Einzelteilen. Obwohl die LEDs nicht die Schwachstelle der Schaltung darstellen, bergen die zahlreichen Leiter, Widerstände und Induktoren jeweils ein Ausfallrisiko. Je länger und komplexer eine Leiterplatte ist, desto wahrscheinlicher ist ein Ausfall. Die LEDs brennen in der Regel nicht vorzeitig durch, sondern eher die Schaltung.
Kühlkörper im LED-Licht
Hitze ist bekanntlich eines der größten Probleme bei der Verkürzung der Lebensdauer von LED-Lampen und -Leuchten. Daher ist es am besten, die Auswirkungen der Hitze auf LEDs zu reduzieren. Kühlkörper spielen eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Wärme in einer Leuchte und verlängern die Lebensdauer jeder LED-Lampe oder -Leuchte.
Bei Kühlkörpern gibt es weitere Variablen zu berücksichtigen. Größe, Form, Positionierung und Material des Kühlkörpers beeinflussen dessen Leistung und die Gesamtlebensdauer der Leuchte.
Kühlkörperoberfläche
Je größer, desto besser. Die Kühlkörperoberfläche hängt vom Luftstrom ab. Bei vertikalem Luftstrom benötigen Sie einen breiteren Kühlkörper. Bei horizontalem Luftstrom benötigen Sie einen höheren Kühlkörper.
Die Ausrichtung des Kühlkörpers: Die Richtung und der Winkel, in dem der Kühlkörper ausgerichtet ist, haben in verschiedenen Studien gezeigt, dass eine Änderung des Winkels des Kühlkörpers um 50° zu einer Temperaturerhöhung von 2 °C führte.
Das Material des Kühlkörpers
Das für einen Kühlkörper verwendete Material ist der wichtigste Faktor für seine Fähigkeit, Wärme abzuleiten. Denn die Wärmeleitfähigkeit des Kühlkörpers beeinflusst die Wärmeableitung. Je schneller dies gelingt, desto länger hält Ihre Lampe. Es gibt vier Hauptmaterialien, die verwendet werden können. Kupfer hat die höchste Wärmeleitfähigkeit, ist aber für den großflächigen Einsatz schlicht zu teuer. Daher ist Aluminium heute das gebräuchlichste Material.
Aluminium als Kühlkörper
Aluminium hat eine hohe Wärmeleitfähigkeit und ist dennoch relativ günstig. Daher ist es eine gute Option für LED-Hersteller. Das Problem bei Aluminium-Kühlkörpern ist jedoch, dass sie eine Leiterplatte und interne Lüfter benötigen. Dadurch befinden sich mehr Teile in der Leuchte. Dies kann die Wärmeableitung verlangsamen und die Lebensdauer der LED-Leuchte verkürzen.
Keramische Kühlkörper
Ein Keramikkühlkörper ist ein passiver Wärmetauscher. Solange der Keramikkühlkörper eine große Oberfläche hat, eignet sich die unregelmäßige Struktur der Keramik hervorragend zur Wärmeableitung. Dies liegt daran, dass sie im Vergleich zu Metallstrukturen mehr Kontakt mit Luft haben. Da Keramik zudem keinen Strom leitet, können die LED-Chips direkt auf der Keramik befestigt werden, wodurch Leiterplatten oder Wärmeleitkleber entfallen. Die einfache Idee, weniger Teile zu verwenden, führt zu einer geringeren Wärmeentwicklung. Dies verlängert die Lebensdauer der Leuchte.
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