Der Sommer steht vor der Tür und viele Zimmergärtner freuen sich darauf, ihre Pflanzen nach draußen zu stellen, um das warme Wetter und den Sonnenschein zu genießen. Obwohl es verlockend sein mag, die Pflanzen einfach nach draußen zu stellen und der Natur ihren Lauf zu lassen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, damit Ihre Pflanzen in ihrer neuen Umgebung im Freien gedeihen.
1. Pflanzen akklimatisieren
Eines der wichtigsten Dinge, die Sie beim Umstellen von Zimmerpflanzen nach draußen beachten sollten, ist die Eingewöhnung an ihre neue Umgebung. Dieser Prozess sollte schrittweise über mehrere Tage erfolgen, um einen Schock zu vermeiden. Beginnen Sie damit, die Pflanzen nur wenige Stunden am Tag an die Außenbedingungen zu gewöhnen und steigern Sie die Dauer mit der Zeit schrittweise.
Um Ihre Pflanze einzugewöhnen, stellen Sie sie am ersten Tag für ein bis zwei Stunden an einen schattigen Platz im Freien und erhöhen Sie die Zeit im Laufe von 7–10 Tagen schrittweise. Die meisten Pflanzen vertragen direktes Sonnenlicht am Morgen, wenn es weniger intensiv ist. Stellen Sie die Pflanze daher nach fünf Tagen Eingewöhnung in die Morgensonne. Beachten Sie, dass Schatten am besten für Pflanzen geeignet ist, die indirektes Sonnenlicht bevorzugen. Es wird empfohlen, sie bis 10 Uhr morgens vor der Sonne zu schützen.
2. Lichtverhältnisse
Licht ist entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung jeder Pflanze, aber verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Lichtbedürfnisse. Bevor Sie Ihre Zimmerpflanzen nach draußen stellen, informieren Sie sich über ihren spezifischen Lichtbedarf, um sicherzustellen, dass sie die richtige Lichtmenge und -intensität erhalten.
Die richtige Akklimatisierung ist auch entscheidend, wenn sonnenliebende Pflanzen von Innenräumen in sonnenintensive Außenbereiche gebracht werden. Ohne entsprechende Akklimatisierung können selbst sonnenliebende Pflanzen einen Sonnenbrand erleiden und durch direkte Sonneneinstrahlung gebleichtes Laub oder braune Streifen aufweisen. Obwohl ein Sonnenbrand in der Regel nicht tödlich ist, hilft das Abschneiden der betroffenen Blätter und das Umpflanzen der Pflanze an einen schattigeren Ort der Erholung. Die Pflanze erholt sich und bildet neue Blätter.
Wenn die Sonne draußen sehr stark scheint, sollten Sie die Pflanzen ins Haus holen. Wenn es im Raum jedoch an Licht mangelt und Ihre Pflanzen lichtliebend sind, benötigen Sie möglicherweise Wachstumslampen.
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3. Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Die Außentemperaturen können stark schwanken. Daher ist es wichtig, diese Schwankungen zu kennen und die Luftfeuchtigkeit zu überwachen, um den Pflanzen ein angenehmes Umfeld zu bieten. Achten Sie auf zu hohe oder zu niedrige Temperaturen sowie auf plötzliche Temperaturschwankungen, die das Pflanzenwachstum beeinträchtigen und Stress verursachen könnten.
Sie können Ihre Pflanzen sicher nach draußen stellen, wenn die Außentemperaturen konstant über 10 °C liegen. Beachten Sie die Wettervorhersage und holen Sie Ihre Pflanzen ins Haus, wenn die Temperaturen über Nacht unter 10 °C fallen. Sobald die Temperaturen wieder steigen, können Sie sie wieder nach draußen stellen.
Sollten Ihre Pflanzen versehentlich kurzzeitig niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein, sollten sie sich erholen und gesund sein. Temperaturen unter 10 °C können ihr Wachstum jedoch für einige Wochen hemmen, und extrem kalte Temperaturen unter dem Gefrierpunkt führen bei den meisten Zimmerpflanzen wahrscheinlich zum Absterben der Blätter. Wurzelsysteme hingegen überleben in der Regel auch kurze Kälteperioden.
4. Bewässerung und Boden
Im Freien sind oft andere Bewässerungsgewohnheiten erforderlich als in Innenräumen. Passen Sie die Bewässerungshäufigkeit an die erhöhte Hitze- und Windbelastung an und stellen Sie sicher, dass der Boden für den Außenbereich geeignet ist. Der Boden im Freien sollte außerdem eine gute Drainage bieten, um Wurzelfäule und andere Krankheiten zu vermeiden.
5. Schädlinge und Krankheiten
Das Umstellen von Pflanzen ins Freie erhöht das Risiko von Schädlingen und Krankheiten. Achten Sie daher auf Anzeichen von Schädlingen und Krankheiten und ergreifen Sie vorbeugende Maßnahmen, um einen Befall zu vermeiden. Erwägen Sie den Einsatz natürlicher Schädlingsbekämpfungsmethoden oder Insektizide, um Ihre Pflanzen vor schädlichen Insekten zu schützen.
6. Standort und Platzierung
Auch die Platzierung der Pflanzen im Verhältnis zu Wind, Sonneneinstrahlung und möglichen Gefahren sollte berücksichtigt werden. So ist es beispielsweise wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht zu viel direkter Sonneneinstrahlung oder starkem Wind ausgesetzt sind, da dies zu Schäden führen kann.
7. Planen Sie ihre Rückkehr
Wenn der Sommer zu Ende geht, ist es wichtig, Ihre Zimmerpflanzen auf ihre Rückkehr ins Haus vorzubereiten. Gewöhnen Sie die Pflanzen schrittweise an die neue Umgebung und achten Sie auf Anzeichen von Stress. Bedenken Sie immer, dass ein Umzug der Pflanzen ihr Wachstum erheblich beeinträchtigen kann. Sorgfältige Planung und Aufmerksamkeit sind daher für einen erfolgreichen Übergang von drinnen nach draußen und zurück unerlässlich.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Hinausstellen von Zimmerpflanzen nach draußen eine tolle Möglichkeit ist, das warme Wetter zu nutzen. Beachten Sie jedoch die folgenden wichtigen Punkte, um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen gedeihen. Nehmen Sie sich Zeit, die Pflanzen zu akklimatisieren, Lichtverhältnisse, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Bewässerungsgewohnheiten und das Risiko eines Insektenbefalls zu überwachen, um optimale Erfolgschancen zu gewährleisten. Achten Sie außerdem auf den Standort und mögliche Gefahren und planen Sie immer den Rücktransport ins Haus, damit Ihre Pflanzen das ganze Jahr über gesund und gedeihen.
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